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MAIANDACHT

mit Pfarrer Matthias Dangel

am Sonntag, 25. Mai 2014 um 18:00 Uhr
in der Heilig Geist Kirche, Alteburgstr. 45 in 72762 Reutlingen

Da knie ich, Maria vor deinem Bild,
mein Herz ist mit Freude und Jubel erfüllt;
drin flüsterts und klingt es so leise und mild:
Du meine Mutter und ich dein Kind.
Marienlied

Organisation: Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen

Der Vorstand

 

 

 

Maiandacht in der Heilig-Geist-Kirche in Reutlingen

Zu einer Maiandacht nach alter Tradition hatte die Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen in Zusammenarbeit mit der Heilig-Geist-Kirchengemeinde am 25. Mai eingeladen. Viele Sackelhausener, viele Marienverehrer aus Reutlingen und Umgebung waren an diesem schönen Maisonntag  der Einladung gefolgt.
Die schöne, weiße Hortensie am Altar sollte an den mit weißem Flieder geschmückten Altar in der alten Heimat erinnern.

„Ave Glöcklein läutet still, Jungfrau alles grüßen will“, erklang das Eingangslied zwar etwas zaghaft, doch das sollte sich im Laufe der Andacht ändern. Die Marienverehrer sangen die bekannten Marienlieder „Mit frohem Herzen will ich singen“, „Es blüht der Blumen eine“, „Ein Kind Mariens“, „Erhabne Mutter unsres Herrn“, „O Maria, hilf doch mir“, „Glorwürdige Königin“, „Da knie ich Maria, vor deinem Bild“, „Dich Maria loben wir“, begleitet an der Orgel von Herrn Tobias Woll.

Diakon Niederer und Pastoralassistent Köstner zogen mit ihren Gebeten und der Predigt die Zuhörer in ihren Bann.
Maria, die Mutter des Herrn ist gemeinsam mit den Gläubigen auf dem Weg, sie ist Fürsprecherin, Hoffnung und Zuflucht der Sünder. Wem könnte man besser seine eigenen Sorgen und Nöte anvertrauen, als Maria, der Gottesmutter, der Sorgen und Enttäuschungen nicht erspart blieben. Diakon Niederer erwähnte die Marienverehrung, die er während einer Wallfahrt nach Fatima erleben durfte, gemeinsames Beten und Singen der Marienverehrer.
In seiner Predigt bezog sich Pastoralassistent Köstner auf die Botschaft des Evangeliums. Maria, die von Gott Auserwählte, ist eine ganz normale Frau aus dem Volk Israels. Sie weiß nicht, was auf sie zukommt, doch sie vertraut auf Gott.
 „Du hast  bei Gott Gnade gefunden“ spricht der Engel. Erst diese Gnade gibt Maria und somit auch uns die Kraft, in Freiheit zu Gott „JA“ zu sagen, zu  glauben.“
Maria als Vorbild im Glauben ermutigt uns, unseren Glauben zu leben. „ Auch wir sind von Gott Begnadete und Geliebte. Trauen wir der Gnade Gottes. Das ist Glaube“, meinte er.

Bevor das letzte Lied erklang, richtete Pastoralassistent Köstner, als gebürtiger Sackelhausener einige Worte „schwowisch“  an die Landsleute. Es tat allen gut.

„Leise sinkt der Abend nieder und das Tagwerk ist vollbracht.
Will dich, Mutter, nochmal grüßen und dir sagen „Gute Nacht“. 
Trauend deiner Muttertreue, schlaf ich sanft und ruhig ein.
Morgen sing ich dir auf’s neue, Mutter liebste Mutter mein.“

Die Marienverehrer verließen zufrieden die Kirche. Einige verweilten noch vor dem Marienbild, zündeten Kerzen an, andere erzählten noch lange vor der Kirche. Die vielen Gebete, die Predigt haben alle Herzen erreicht. Alle, die gekommen waren, gingen gestärkt und zufrieden nach Hause, in der Hoffnung, dass es auch im nächsten Jahr eine solche Maiandacht geben wird.

Wir möchten uns bei Pfarrer Dangel bedanken, der uns immer eine Maiandacht in der Heilig-Geist-Kirche feiern lässt, Herrn Diakon Niederer und Herrn Pastoralassistent Köstner für die feierliche Gestaltung dieser Maiandacht, die bei allen Anwesenden unvergessen bleiben wird, dem Organisten, Herrn Woll, für die Begleitung an der Orgel und allen, die gekommen waren, diese Maiandacht zu feiern.

Anna Uitz