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HOG  Sackelhausen - Weihnachtsfeier in Reutlingen-Altenburg

 

 

Am Sonntag, dem 13. Dezember, findet die traditionelle Weihnachtsfeier der Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen in der Festhalle in Reutlingen-Altenburg statt.

Beginn der Feier 14.30 Uhr.

Der Vorstand der HOG lädt alle Landsleute, Freunde und Bekannte herzlich zu besinnlichen Stunden mit Gedichtvorträgen und bekannten Weihnachtsliedern ein.

Musikalisch umrahmt wird die Feier vom Banater Chor Reutlingen und der Original Donauschwäbischen Blaskapelle Reutlingen unter der Leitung von Johann Frühwald.

Musikalische Beiträge sowie Gedicht-Vorträge von Kindern sind erwünscht; bitte anmelden bei A.Uitz 07121 / 320270.

In der Pause erwartet Sie eine köstliche Kuchentheke.

Der Vorstand               

 

WEIHNACHTSFEIER DER HOG SACKELHAUSEN IN REUTLINGEN

Traditionsgemäß hatte die Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen auch 2015 an einem Sonntag im Advent, diesmal am dritten, zur Weihnachtsfeier in die weihnachtlich geschmückte Festhalle in Reutlingen-Altenburg eingeladen, um auf die Feier des Weihnachtsfestes einzustimmen. „Jedes Mal, wenn du einem Menschen hilfst, wenn du verzeihst, wenn du beschließt, ehrlich zu leben, wenn du versuchst, deinem Leben einen neuen Sinn zu geben, wenn du die Menschen ansiehst mit den Augen des Herzens, mit einem Lächeln auf den Lippen, dann ist Weihnachten.“

Die Donauschwäbische Blaskapelle Reutlingen unter der Leitung von Johann Frühwald eröffnete mit bekannten Melodien die Feier.

Der Vorsitzende der HOG Nikolaus Fuhry begrüßte alle Gäste, insbesondere auch die Ehrengäste, die gekommen waren, gemeinsam zu feiern.

Der Chor und fünf Bläser hatten mit ihrem Dirigenten Johann Frühwald bekannte Lieder aus der alten Heimat ausgesucht, so dass jeder mitsingen oder mitsummen konnte.

Zwischendurch wurden Gedichte vorgetragen. Leni Michels, Hilde Messmer, Grete Wischett, Lena Beck, Kathi Kammerer, Suse Fuhry, Michael Koppi hatten Gedichte ausgesucht, die die Bedeutung der Advents- und Weihnachtszeit unterstrichen.

„Welch ein Jauchzen, Singen, Klingen überall in Stadt und Land: Jesus will uns Freude bringen, darum hat ihn Gott gesandt.“ Wie arm wäre doch die Welt, wenn das Jesukind nicht wär „Von seinem gold’nen Thron herab bringt’s seine Gnad‘ und Herrlichkeit, bringt jedem eine gute Gab‘, die ihm das Herz erfreut“.

Bevor die Gäste in der Pause Kaffee und leckere Kuchen und Torten genießen konnten, las Frau Mayer einen Brief vor, der vor 72 Jahren geschrieben wurde und so manchen Anwesenden zum Taschentuch greifen ließ – „Muttergottes im Schützengraben“. „Muttergottes ich denke daran, wie dich damals die Menschen so schmählich verlassen, als du nach Bethlehem musstest gehen, um dich aufschreiben zu lassen. … In diesem Jahr, so bitt ich dich, kehr bei uns ein, in unserem Schützengraben sollst du den besten und wärmsten Unterstand haben. … Muttergottes, wenn du kommst, wir falten um die Gewehre die Hände, denn du bringst uns den König des Friedens, der macht allem Leiden ein Ende. … Und du machst, dass den Führern der Feinde der Hass wird aus dem Herzen genommen… O Muttergottes, du kannst ja nicht in die prächtigen Häuser der Reichen gehen, komm du nur zu uns, wir können die große Gottesliebe verstehen. Du willst ja nur die Armen, Reinen und Frommen, nur liebende Menschen um dich haben. O Muttergottes, dann komm zu uns in den vordersten Schützengraben. So war es damals, so ist es heute, so wird es immer sein.“

Nach der Pause bedankte sich der Landtagsabgeordnete Dieter Hillebrand für die Einladung. „Alle Jahre wieder kommt der Hillebrand“ und dies seit mehr als 20 Jahren, so Hillebrand in seinem Grußwort. Er freue sich, wenn er in der Adventszeit an der Weihnachtsfeier teilnehmen könne. Herr Hillebrand wünschte allen Anwesenden und deren Familien ein frohes Weihnachtsfest, ein gesundes Jahr 2016, doch davor noch paar ruhige Tage bis Weihnachten, denn diese Zeit sei dazu da, um abzuschalten, zu sich zu finden, für Familie und Mitmenschen da zu sein. „Wir sind an einer Zeitenwende, wenn man sieht, was sich seit August bei uns abspielt“, so Hillebrand. Wohl von vielen auf das Thema Flüchtlinge angesprochen, versuchte er den Anwesenden Mut zu machen, betonte, dass das Grundrecht auf  Asyl nicht angetastet werden dürfe. Gleichwohl verdeutlichte er, dass die Mehrzahl der Flüchtlinge nicht aufgrund des Grundgesetzes Schutz beanspruche, sondern seiner Meinung nach unter die Genfer Flüchtlingskonvention fielen. Dies bedeute ein nur befristetes Aufenthaltsrecht. Riesige Probleme müsse man bewältigen, gemeinsam müsse man nach Lösungen suchen und diese auch finden.

Wie in dem Lied „Ehre sei Gott in der Höhe“ hieß es auch in einem Gedicht, es komme nichts dem Worte „Friede auf Erden“ gleich. „Von allen Worten groß und schön, die jemals sind erklungen, von allen Liedern hoch und hehr, die jemals sind gesungen; von allen Grüßen, die wir je im Leben nur empfangen, von allen Wünschen, die uns je zu Herzen sind gegangen, ist keiner so an Liebe reich, kommt nichts dem trauten Worte gleich „Friede auf Erden“.
Wie in Sacklas stimmte der Chor das letzte Lied „Erfreut euch ihr Christen“ an, um allen ein gutes, neues Jahr zu wünschen.

Der Vorsitzende der HOG bedankte sich bei allen Gästen, beim Chor, der Blaskapelle, bei den Kuchenspenderinnen, bei allen Vorstandsmitgliedern, allen Helferinnen und Helfern, die für die schön geschmückte Halle und das leibliche Wohl gesorgt haben, wünschte allen ein besinnliches Weihnachtsfest, ein gesundes, friedliches Jahr 2016, in dem man am 24. September das 60. Kirchweihfest feiern wird, Die Wallfahrt wird am 4. Juni stattfinden, die Weihnachtsfeier am 11. Dezember. Die Termine für die Maiandacht und den Weihnachtsmarkt stehen noch nicht fest.

A. Uitz

 

Bilder von der Weihnachtsfeier