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HOG  Sackelhausen - Weihnachtsfeier in Reutlingen-Altenburg

 

 

Am Sonntag, dem 11. Dezember, findet die traditionelle Weihnachtsfeier der Heimatortsgemeinschaft Sackelhausen in der Festhalle in Reutlingen-Altenburg statt.

Beginn der Feier 14.30 Uhr.

Der Vorstand der HOG lädt alle Landsleute und deren Freunde zu besinnlichen Stunden mit Gedichtvorträgen und bekannten Weihnachtsliedern herzlich ein.

Musikalisch umrahmt wird die Feier vom Banater Chor Reutlingen und der Original Donauschwäbischen Blaskapelle Reutlingen unter der Gesamtleitung von Johann Frühwald.

In der Pause erwartet die Gäste eine köstliche Kuchentheke.

Musikalische Beiträge oder Gedichtvorträge von Kindern sind erwünscht. Bitte bei Anna Uitz melden 07121 / 320270.

Der Vorstand               

Weihnachtsfeier

Am 11.Dezember hatte der Vorstand der HOG Sackelhausen zur Weihnachtsfeier in die weihnachtlich geschmückte Festhalle in Reutlingen-Altenburg eingeladen, um auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Schon einen Tag vorher hatten hier die Trachtenträger des Kirchweihfestes zusammen mit der Donauschwäbischen Blaskapelle Reutlingen eine Weihnachtsfeier.

Die Donauschwäbische Blaskapelle Reutlingen unter der Leitung von Johann Frühwald eröffnete mit bekannten Melodien die Feier. Johann Frühwald hatte schon in der letzten Chorprobe mitgeteilt, dass die Brüder Timo und Ralf Raab mit ihren Trompetenklängen die Gäste überraschen möchten. Es sollte anders kommen. Kurzfristig hatten sich Selina Wetzler, Cora Koller, Verena Wischett und Tanja Fury entschlossen zwei Lieder, die die Brüder spielten,  mitzusingen, „Ihr Kinderlein kommet“ und „Leise rieselt der Schnee“. Die jungen „Nachwuchstalente“ ernteten großen Beifall. Nach diesem musikalischen Beitrag der Kinder begrüßte der Vorsitzende der HOG Nikolaus Fuhry alle Gäste und Ehrengäste recht herzlich, darunter die Reutlinger Stadträtin, Frau Gabriele Gaiser und kündigte den Chor und die Bläser an, ebenso Anna Uitz, die durchs Programm führte. Sie betonte, dass Advent für viele die schönste Zeit im Kirchenjahr ist, eine Zeit voller Zauber und Geheimnissen, eine Zeit, die etwas Besonderes hat: die Kerzen auf dem Adventskranz, beleuchtete Straßen und Plätze, besondere Konzerte, Gottesdienste und Andachten.

Zu den bekannten Weihnachtsliedern, die der Chor und die Bläser mit ihrem Dirigenten ausgesucht hatten, trugen Chormitglieder Gedichte vor, die die Bedeutung der Advents- und Weihnachtszeit unterstrichen, wie „Adventliche Sehnsucht“ vorgetragen von Susanna Fuhry, „Weihnachtsfrieden“ von Michael Koppi und „Weihnachtsgedanken“ von Grete Wischett. Advent, eigentlich eine stille Zeit, ist hektisch, laut und geschäftig geworden. Doch sollten wir nicht den Sinn der  Weihnacht vergessen, was auch Magdalena Ortinau mit ihrem vorgetragenen Gedicht unterstrich, denn das Kind zu Bethlehem ist immer bei uns „es geht ein Glanz von dem Kinde aus, das in dieser Heiligen Nacht in der Krippe liegt und lacht“. Leni Michels hatte eine rührende Geschichte „Weihnachten in einem Waisenhaus“ ausgesucht und Lena Beck „Die Sage vom Tannenbaum“. Vor der Pause, in der die Gäste leckere Kuchen und Torten genießen konnten, und dem Lied „Glocken der Heimat“  hieß es in dem Gedicht „Weihnachten im Elternhaus“ – „So stand der Baum in seiner Pracht, mit schönem Weihnachtsschmuck behangen, und in der stillen Heil’gen Nacht vom Kirchturm her die Glocken klangen … So war es einst im Elternhaus, als wir noch Kinder waren…Und naht die Weihnachtszeit… dann denken mit Ergriffenheit wir an jene Zeit zurück…“

An diese Zeit konnten die Landsleute insbesondere nach der Pause denken, da Lieder gesungen wurden, die in der neuen Heimat nicht bekannt sind. Dazu trugen Bawi Gerlach und Kathi Kammerer Gedichte vor („Heil’ge Nacht auf Engelschwingen“ und Weihnachtsgrüße“).Viel Beifall ernteten Hilde Messmer und Johann Frühwald mit einer „Neujahrsgeschichte“, in der vom Jahreswechsel die Rede war. Im Himmel versammelten sich alle am Jahreswechsel Beteiligten, doch musste Petrus das Neue Jahr suchen und ihm Mut zusprechen, damit die Übergabe stattfinden konnte. Bevor das letzte Lied „Erfreut euch ihr Christen“ erklang, wünschte die Ansagerin allen im Saal und allen Daheimgebliebenen ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit, Frieden und Einigkeit im neuen Jahr mit einem Gedicht  von Horst Rehmann „Ein neues Jahr rückt uns entgegen, es bringe uns viel Glück und Segen, erfülle dir die Wünsche all, ob noch so groß sei ihre Zahl. Die Zukunft müsst, hätt‘ ich zu walten, sich dir aufs freundlichste gestalten.“

Johann Frühwald, als Leiter der Blaskapelle und des Chors, wünschte allen ein frohes Fest und viel Glück im neuen Jahr.

Der Vorsitzende der HOG bedankte sich bei allen Gästen, beim Chor, der Blaskapelle, bei allen Kuchenspenderinnen, bei allen Helferinnen und Helfern, wünschte allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Wie üblich wurden, wie schon ein Tag davor, Geschenke verteilt. Beschenkt wurden u.a. die Chormitglieder und der Dirigent.